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Zubau von Pelletheizanlagen geringer als erwartet

16.02.2017 − 

Im vergangenen Jahr wurden deutschlandweit 31.400 Pelletheizkessel sowie Pelletöfen neu installiert; damit blieb der Zubau neuer Pelletheizanlagen um rund 17 % hinter den ursprünglich erwarteten 38.000 Stück zurück. Von den Neuinstallationen entfielen nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes rund 14.500 auf Pelletkessel sowie 16.000 auf Öfen, prognostiziert worden waren 19.000 Kessel und 18.000 Öfen.

Den Anlagenbestand in Deutschland gibt der DEPV aktuell mit 420.900 Anlagen an, davon entfallen 260.500 auf Kessel mit einer Leistung von weniger als 50 kW (einschließlich wasserführender Öfen), weitere 12.400 entfallen auf Kessel mit höherer Nennleistung. Der Bestand an Pelletöfen liegt bei rund 148.000.

Nach Angaben des DEPV-Vorsitzender Andreas Lingner haben die neuen Fördersätze im Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP), die mit dem Aktionsprogramm Energieeffizienz (APEE) im Januar 2016 um 20 % erhöht worden waren, nicht zu einem Aufschwung am Wärmemarkt geführt. Angesichts einer zu Jahresbeginn vergleichsweise guten Nachfrage in einigen Bundesländern rechnet der DEPV für das laufende Jahr mit der Installation von insgesamt 33.000 Neuanlagen, davon 16.000 Kessel und 17.000 Öfen.

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