Druck auf BSH-Preise hat sich wieder erhöht
Die bis Mitte November mehrheitlich zufriedenstellende Geschäftstätigkeit auf den wichtigsten europäischen BSH-Absatzmärkten hat sich im Verlauf des Dezembers nun doch wieder merklich abgeschwächt. Entgegen den ursprünglichen Erwartungen von Herstellern kam es regional zu einem vergleichsweise starken Nachfragerückgang, nachdem sich im November die für die Bautätigkeit günstigen Witterungsverhältnisse überwiegend positiv auf die BSH-Nachfrage ausgewirkt hatten. In den ersten Dezemberwochen hielten sich sowohl die Bauindustrie als auch der Handel mit Ergänzungskäufen zurück. Lagerzuführungen, teilweise wurden auch die Abrufe laufender Kontrakte auf den Januar verschoben. Nach Angaben von Herstellern waren noch am Markt angefragte Aufträge stark umkämpft, was wiederum zu einem steigenden Preisdruck und in Folge auch wieder zu Preisnachlässen geführt hat. Auf dem deutschen Markt gaben die BSH-Preise bis Ende Dezember um durchschnittlich 8-10 €/m³ nach, in Einzelfällen wurden auch stärkere Preisnachlässe gewährt.
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