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Fensterbau Rüdenhausen hat Geschäftsbetrieb eingestellt

16.03.2017 − 

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. März wurde der Geschäftsbetrieb bei dem Fenster- und Türenhersteller Fensterbau Rüdenhausen eingestellt. Der Antrag auf ein Insolvenzverfahren war am 18. Januar am Amtsgericht Würzburg gestellt worden. Mit der Insolvenzverwaltung ist Dr. Harald Schwartz im Würzburger Büro der Kanzlei Schwartz Rechtsanwälte Partnerschaft beauftragt. Als Grund für das Insolvenzverfahren werden von der Kanzlei zum einen Forderungsausfälle genannt, die zu einer Liquiditätslücke geführt hatten, die nicht mehr geschlossen werden konnte. Darüber hinaus werden die geringere Nachfrage nach Holzfenstern sowie der Konkurrenzdruck durch osteuropäische Holzfensterproduktionen genannt.

Im letzten Geschäftsjahr war von dem auf Holzfenstern spezialisierten Betrieb mit 17 Mitarbeitern noch ein Umsatz von rund 1 Mio € erreicht worden. Während der vergangenen Jahre hatte Fensterbau Rüdenhausen allerdings bereits Auftrags- und Umsatzeinbußen zu verzeichnen gehabt. Dementsprechend war auch der Mitarbeiterbestand bereits von ehemals 30 verkleinert worden. Der Fensterhersteller hatte seine Holzfenster bundesweit sowie im benachbarten Ausland vermarktet.

Nach dem Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens waren von dem damals vorläufigen Insolvenzverwalter mögliche Investoren angesprochen worden. Diese hatten allerdings kein Interesse gezeigt.

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